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Medizinischer Notfall zweiter Klasse?

In Europa verfügen wir über ein hervorragendes Gesundheitssystem. Perfekt ausgebildete Ärzte, medizinische Geräte am letzten Stand der Technik und moderne Krankenhäuser mit vorbildlicher Betreuung durch das Krankenpersonal. Das wissen wir alle. Und so dachte auch Herr O.

Herr O fühlt sich ein wenig durcheinander heute Morgen. Der Arzt hat ihm gerade eröffnet, dass eine Bandscheibenoperation dringend notwendig sei. Seine Lebensqualität wurde durch die anhaltend schweren Schmerzen in den letzten Monaten stark eingeschränkt. Überhaupt ist ein normales Leben ohne Schmerzmittel kaum mehr für ihn möglich.

Mit zittrigen Händen wählt er die Nummer des Krankenhauses, um einen OP-Termin zu vereinbaren. Die Krankenschwester am anderen Ende der Leitung hat Verständnis für die Situation von Herrn O. Ihre Stimme drückt Bedauern aus, als sie ihm erklärt, dass ein Termin in frühestens 2 Monaten möglich wäre. Das ist bereits die dritte Klinik, die Herr O kontaktiert. „Ja, ginge es denn gar nicht früher …?“

Die Enttäuschung verschluckt nahezu die letzten Silben des Satzes, bevor seine schwache Stimme mit einem unausgesprochenen Fragezeichen tonlos verebbt. Darauf die Gegenfrage der Krankenschwester: „Ja, haben Sie denn eine Zusatzversicherung?“

Was auf dem ersten Blick wie eine Szene aus einem billigen Dreigroschenroman erscheint, ist für viele Patienten bereits leidvoll erfahrene Realität. Nicht der Leidensdruck des Patienten entscheidet über eine schnelle Behandlung, sondern die Verfügbarkeit der Ressourcen. Auch Krankenhäuser sind gezwungen, wirtschaftlich zu denken und zu handeln. Dabei werden die medizinischen Notfälle bei Vollauslastung nicht unbedingt nach Dringlichkeit unterteilt, sondern nach Profitabilität. Sprich: Patient A, der einen höheren Deckungsbeitrag garantiert, hat Vorrang vor Patient B, dessen Versicherungsleistung vielleicht gerade mal die Kosten decken kann.

Ein Zwei-Klassen-Gesundheitssystem? Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Die Fakten sprechen jedoch eine deutliche Sprache. Wer über eine private Krankenversicherung verfügt, kann im medizinischen Notfall mit vielen Annehmlichkeiten rechnen. Kürzere oder keine Wartezeiten, freie Krankenhaus- und Terminwahl, komfortable Ein- oder Zweibettzimmer, freie Arztwahl, um nur einige zu nennen.

Aber auch im alltäglichen Leben steht der Patient auf der Sonnenseite. Ein hohes Privat-Honorar vom Arzt des Vertrauens? Kein Thema! Dieses wurde bereits mittels Direktverrechnung vom Versicherer beglichen. Sie benötigen nach einer stationären Behandlung einen Kur- und Rehabilitationsaufenthalt? Vergessen Sie Ihre Sorgen! Die dabei anfallenden hohen Selbstkosten bezahlt Ihre private Krankenversicherung.

Aber auch Frauen die eine Schwangerschaft planen, wissen die private Krankenversicherung zunehmend zu schätzen. Sie ermöglicht durch freie Leistungswahl eine stressfreie, angenehme Geburt und bei Beschwerden besteht die Möglichkeit einer großen Auswahl alternativmedizinischer Versorgung wie beispielsweise die Verordnung homöopathischer Heilmittel.

Was meinen Sie? Hätte Herr O in seiner Situation von einer privaten Krankenversicherung profitiert?

Je früher Sie eine private Krankenversicherung beantragen desto günstiger die monatliche Beitragshöhe. Warten Sie nicht – schauen Sie sich Ihre Möglichkeiten rechtzeitig an!

Copyright © RIVEST Holding GmbH, A – 6020 Innsbruck

Über den Autor: Clemens Reitz
Staatlich geprüfter Versicherungsmakler, geprüfter und zertifizierter Risikomanager, ausgebildeter Gefährdungsanalyst (HACCP), Anwender der Engpasskonzentrierten Strategie nach Prof. h.c. Wolfgang Mewes (1924-2016), Conference-Speaker. Gründer und Geschäftsführer RIVEST Management Gruppe, Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist das strategische Risiko- und Versicherungsmanagement von nationalen und internationalen Unternehmen.

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