Steuern sparen im Rahmen der Vermögenszuwachssteuer - News - Rivest GmbH

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Bereits seit Jänner 2011 unterliegen Kursgewinne von Kapitalanlagen wie Aktien, GmbH-Anteilen, Investmentfonds und Erträgen aus Optionen sowie sonstigen Finanzderivaten der so genannten 25%igen Wertpapier-Kapitalertragsteuer.

Versicherungsprodukte sind von dieser 25-prozentigen Wertpapier-KESt ausgenommen.

Die neue Wertpapier-KESt macht Versicherungsprodukte für Anleger laut Clemens Reitz , Geschäftsführer der RIVEST GmbH, wesentlich interessanter.
 
Auf die Laufzeit kommt es an

Allerdings gelte das nicht uneingeschränkt. Reitz: „Dass Versicherungen aufgrund des Steuervorteils interessanter sind als Fonds, gilt für längere Laufzeiten, wie etwa bei der Pensionsvorsorge. Bei kürzeren Laufzeiten ist der Steuervorteil geringer.“Mathematisch rechnet sich die Versicherung zwar schon früher als nach der Mindestanlagedauer von 15 Jahren, allerdings müsse man aufpassen: „Wenn man den Kunden schon vor den 15 Jahren viele Kündigungsmöglichkeiten gibt, dann würde der Gesetzgeber auch sagen: Moment, das geht nicht.“Die 15 Jahre Laufzeit sollte man auf jeden Fall im Auge behalten. „Es gibt theoretisch die Möglichkeit, auch früher auszusteigen, aber das ist mit Kosten und auch mit steuerlichen Nachteilen verbunden“, so Clemens Reitz
 
Wechsel immer genau prüfen

Anleger, die jetzt in Fonds investieren und in Versicherungsprodukte wechseln wollen, müssten, so der Experte, aber aufpassen: „Auch Versicherungsprodukte sind teilweise mit Kosten verbunden. Man muss abwägen, ob diese Kosten höher sind als der Steuervorteil, den man lukriert.“Bei manchen Produkten von der Stange könne das der Fall sein. „Es ist eine Frage der Laufzeit, des Tarifs und des Produkts, das man als Underlying hat. Hier muss man mit seinem Berater ein sehr intensives Gespräch führen“, rät Reitz.
 
Risiko Minderertrag

„Wenn ich mich zum Beispiel für die Pension für ein Vorsorgeprodukt entschieden habe, dann muss ich das auch unbedingt durchhalten. Kunden denken zwar manchmal langfristig, handeln aber kurzfristig“. Krisen am Kapitalmarkt habe es immer gegeben. „Wichtig ist nur, wenn der Ablauf naht, dass man sukzessive Risiko herausnimmt“, so Clemens Reitz.
 
Gerade in der Altersvorsorge brauche man renditenstarke Papiere. „Was hilft mir, wenn ich in zwanzig Jahren mein Kapital zurückbekomme? Dann habe ich real schon einen Verlust gemacht“, so Reitz. Denn neben dem Risiko des Kapitalverlusts bestehe auch jenes des Minderertrags, besonders in der Pensionsvorsorge.

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