So schützt man sich, wenn’s blitzt - News - Rivest GmbH

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Sie gehören zum Sommer wie das Badetuch und die Sonnenbräune, sind aber wesentlich weniger harmlos: Gewitter können lebensgefährlich sein!

So schützt man sich, wenn’s blitzt
 
Blitze sind ein beeindruckendes Naturschauspiel, das verheerende Folgen haben kann. Ein Blitzschlag kann Hab und Gut zerstören und im schlimmsten Fall Menschenleben kosten.
 
Es gibt verschiedene Arten von Blitzen: Linien-, Flächen-, Kugel- oder Perlschnurblitze, die auch aus heiterem Himmel kommen können, noch ehe das Gewitter einsetzt, ja sogar bei Sonnenschein. Etwas haben sie alle gemeinsam: Bei der Entladung von unvorstellbar großen Energiemengen können schwere Schäden entstehen, die in seltenen Fällen sogar tödliche Folgen haben. Lebensgefährlich ist es nicht nur, wenn man direkt vom Blitz getroffen wird, sondern auch der Kontakt mit Teilen des Blitzstromes, zum Beispiel, wenn man einen Gegenstand berührt, in den der Blitz einschlägt, oder wenn man sich sehr nahe neben dem Objekt aufhält.
 
Tipps, die Leben retten
 
Deshalb sind vor allem für Wanderer, die jederzeit von einem Gewitter überrascht werden können, einige Regeln wichtig, die Leben retten können.
Große oder hohe Objekte werden eher vom Blitz getroffen als kleine oder niedrige, deshalb sollte man sie nach Möglichkeit meiden, wenn das erste Donnergrollen zu hören ist. Je näher die Gewitter sind, desto gefährlicher sind sie. Bedrohlich ist es, wenn zwischen Blitz und Donner weniger als 30 Sekunden vergehen oder wenn eine Gewitterwolke in weniger als zehn Kilometer Entfernung zu sehen ist und nicht wenigstens eine halbe Stunde nach dem letzten hörbaren Donner vergangen ist.
 
Wo es besonders gefährlich ist
 
Bestimmten Orten sind mehr durch Blitze gefährdet als andere. Dazu zählen
  • Fahrzeuge, die nicht durch ein Metalldach geschützt sind, wie Cabrios, Motorräder, Mopeds und Fahrräder sowie Boote und Zelte;
  • Sportplätze, Swimmingpools und Gewässer;
  • Dachterrassen ohne Schutz oder Plattformen auf Aussichtstürmen,
  • Berggipfel und Klettersteige sowie besonders exponierte Wege.
Bei einem Gewitter darf man keinesfalls Objekte berühren, die Strom leiten, wie etwa metallische Zäune. Man trägt am besten auch keine Gegenstände wie Schirme, Stöcke, Sportgeräte, Heugabel oder Rechen, die über den Körper hinausragen, denn sie ziehen Blitze an. Die Gefahr auf ebenem Gelände kann man verringern, indem man sich hinhockt, aber nicht auf den Boden legt. Im Stehen kann man die Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden, dadurch verringern, dass man die Beine geschlossen hält. So vermeidet man gefährliche Spannungen auf der Erdoberfläche, die durch in die Erde fließenden Blitzstrom entstehen.
 
Orte, die Geborgenheit bieten
 
Nach Möglichkeit sollte man sich während eines Gewitters überhaupt nicht im Freien aufhalten. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, sucht man am besten Schutz an einem Ort, der weniger gefährlich ist. Halbwegs geborgen ist man zum Beispiel im Inneren eines Waldes, bei einzeln stehenden Bäumen, von denen man zwei Meter Abstand halten soll, in tiefen Mulden oder Höhlen oder unter großen Brücken.
 
Richtig versichern
 
Natürlich sollte man möglichen materiellen Schäden durch Blitzschläge vorbeugen, mit der entsprechenden Versicherung, die vergleichsweise wenig kostet und beachtlichen Schutz bietet. Angesichts der möglichen Gesundheitsgefährdung sind aber vor allem für Wanderer, die sich gerne viel im Freien aufhalten, eine Kranken- und eine Unfallversicherung in jedem Fall zu empfehlen.

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