Noch nicht Reifen wechseln! - News - Rivest GmbH

News

Auch wenn die Temperaturen demnächst endlich einmal frühlingshaft sein sollten: Für Autofahrer bleibt es nach wie vor Winter.

Noch nicht Reifen wechseln!
In absehbarer Zeit wird es nach den frostigen Temperaturen der letzten Tage wieder wärmer, ein Rückfall in den Winter ist aber jederzeit möglich – und das ist für Autofahrer wichtig.
Für Personenwagen und Klein-Lkw bis zu 3,5 Tonnen gilt nämlich noch bis 15. April eine witterungsabhängige Winterausrüstungspflicht. Wenn es zu einer vorübergehenden Rückkehr des Winters kommt – und die ist nie ganz auszuschließen –, müssen bei Schneefahrbahn, Schneematsch oder Eis an allen Rädern Winterreifen angebracht sein.
Winterreifen sind laut Gesetz jene Reifen, die mit den Bezeichnungen „M+S“, „M.S“ oder „M & S“ gekennzeichnet sind. Sie müssen eine Mindestprofiltiefe von vier Millimetern haben, bei den nur noch selten verwendeten Diagonalreifen sind es sogar fünf Millimeter. Das gilt auch für so genannte Ganzjahresreifen, Allwetterreifen sowie Spikereifen.
Als Alternative darf man bei Sommerbereifung Schneeketten auf mindestens zwei Antriebsrädern montieren – allerdings nur dann, wenn die Straße durchgängig oder fast durchgängig mit Schnee oder Eis bedeckt ist. Wer also schon auf Sommerreifen „umgestiegen“ ist, sollte bei längeren Fahrten jedenfalls Schneeketten im Kofferraum mitführen.
Bis zu 5.000 Euro Strafe
Ein Verstoß gegen die Winterreifenpflicht kann teuer kommen. Wer bei winterlichen Fahrverhältnissen von der Polizei ohne Winterausrüstung erwischt wird, muss zumindest mit einem Strafmandat in der Höhe von 35 Euro rechnen. Wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet sind, können die Strafen bis zu 5.000 Euro ausmachen!
 
Auch im Zusammenhang mit der Versicherung ist es wichtig, richtig bereift unterwegs zu sein. Die Haftpflichtversicherung ersetzt zwar den Geschädigten ihren Schaden. Es ist in Einzelfällen aber auch schon zu Regressforderungen an den Autofahrer gekommen, der vorschriftswidrig nicht mit Winterreifen unterwegs war und einen Unfall verursacht hat. Grundsätzlich ist das aber nicht vorgesehen.
Kaskoersicherung zahlt eventuell nicht
Dagegen kann die Kaskoversicherung die Zahlung des Schadens am eigenen, sommerbereiften Pkw wegen „grober Fahrlässigkeit“ verweigern. Allerdings muss es in einem solchen Fall auch andere Verstöße gegeben haben, wie zum Beispiel stark überhöhte Geschwindigkeit oder Telefonieren mit dem Handy.
In den Nachbarländern Österreichs gelten zur Winterreifenpflicht die unterschiedlichsten Bestimmungen, Wer mit seinem Wagen eine Auslandsreise plant, sollte sich deshalb auf der Übersichtsgrafik des ÖAMTC nachsehen, worauf er sich einstellen muss

    Impressum | Infos laut ECG/MG | AGB | Datenschutz |
    © RIVEST Management Gruppe | made by mediawerk
    Rivest GmbH
    Sparkassenplatz 2/2. Stock . 6020 Innsbruck
    Goldenes Quartier . Tuchlauben 7a/5 . 1010 Wien
    T +43 512 550 500
    T +43 1 25 300 25 155
    F +43 512 550 500 555
    F +43 1 25 300 25 25
    E
    E kundenservice.wien@rivest.at

    Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Surf-Erlebnis bieten zu können. Alle Informationen dazu finden Sie in unserem Datenschutzhinweis. OK