In Österreich gibt es Pläne, den Zugang zur Invaliditätspension zu ändern. Spätestens jetzt sollte man an eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit denken.
Ein Schutzschild gegen Armut
Im Sozialministerium werden Pläne gewälzt, das System der Invaliditätspension zu reformieren. Wer sich nicht auf die kärgliche staatliche Absicherung verlassen möchte, sollte für den Fall des Falles privat vorsorgen.
Die Pläne sind innerhalb der Regierungsparteien noch nicht ausdiskutiert, es zeichnet sich aber ab, dass die Zuerkennungsverfahren der Invaliditätspensionen grundlegend geändert werden. In Projektpiloten in Wien und Niederösterreich wurde eine neue Form der Begutachtung von Anträgen getestet, die zu schnelleren Entscheidungen führen soll, ob wirklich eine Berufsunfähigkeit oder Invalidität vorliegt.
Als dauernd berufsunfähig gilt, wer zu mindestens 50 Prozent außerstande ist, seinen bisherigen Beruf auszuüben. Häufigste Ursache dafür sind Krankheiten des Bewegungsapparates und des Herz-Kreislauf-Systems sowie zunehmend psychische Erkrankungen.
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